Tessa füllt meine Bekleidungslücke

Als ich heute Morgen vor meinem Schrank stand und etwas zum Anziehen für meinen Termin mit dem Steuerberater raussuchen wollte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich habe nichts für diesen Sommer zum Anziehen! Also nicht nichts, sondern nichts was ich nicht zu Sportkleidung degradiert hätte.

Bekleidungshierarchie – Der natürliche Abstieg

Kennst Du das? Kleidungsstücke haben eine Hierarchie. Von bürotauglicher Kleidung hinzu Freizeitkleidung über Sportkleidung bis Festivalklamotte ist so gut wie alles dabei. Für Gartenarbeit tauglich ist dann vermutlich die letzte Stufe vor Putzlappen oder Kleidersack.
Nach dem letzten Sommer sind dann also meine bürotauglichen Shirts entweder gleich zu Kleidersack-Klamotten geworden oder immer noch bürotauglich. Die Freizeitshirts sind nun in die Kategorie Sport- oder Festivalklamotte abgestiegen und in dem Zug muss sie entstanden sein, die Bekleidungslücke. Und eben diese Lücke habe ich heute Morgen nicht wirklich füllen können. Es war warm, ich wollte nichts langärmliges tragen und vor allem war der Termin nun keiner an dem bürotaugliches getragen werden muss. Mein Steuerberater und ich, wir duzen uns und da muss ich mich nicht verstellen, wie sonst wenn ich dann mal wieder in einem Büro unterwegs sein muss.

Für den Termin musste es dann doch etwas mit langen Ärmeln werden. Meine Aria als Shirt, ich mag sie sehr, aber es war zu warm.

Mit Tessa die Sommerproduktion gestartet

Damit mir das nicht wieder passiert, habe ich heute gleich meine Sommerproduktion gestartet. Da die Challenge „365 Tage ohne“ noch läuft und Kleidung kaufen total ausfällt müssen neue Shirts her und zwar zackig! Den Anfang meiner Sommerproduktion machte dann meine neue Tessa mit kurzen Ärmeln, die war ich Dir ja so wie so noch schuldig.

An der neuen Tessa habe ich dann auch gleich ein paar Meter mit meinem neuen Maschinchen gemacht. Hilde (meine Janome Cover Pro 2000 CXP) habe ich ja schon auf dem Heimweg ins Herz geschlossen, bevor sie auch nur einen Stich für mir genäht hatte. Scheinbar hat sie das gemerkt und näht wie eine junge Göttin. Probenähte hat sie mir gleich ohne Fehlstiche präsentiert, so dass ich sofort hin und weg war.
Nach ein zwei Problemen an der heutigen Tessa habe ich aber meine Fehler erkannt. Um Fehlstiche am Anfang zu vermeiden, habe ich ein Reststück vor das eigentliche Shirt zum Covern gelegt und darauf begonnen zu nähen, dann einfach das Shirt hinterher geschoben und siehe da, wunderbar.

Den Stoff habe ich auf dem letzten Stoffmarkt ergattert und beginne somit auch damit die gekauften Stoffeberge abzubauen.

Es wird wohl in Zukunft viele gecoverte Nähte geben, dann jetzt habe ich Blut geleckt und ich denke, Covern RUMst gewaltig! 😉

Wie steht es um Deine Sommerproduktion? Hast du auch eine Bekleidungslücke die gefüllt werden muss?

Liebe Grüße
Kristin

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